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Behinderung Schwerbehindertenausweis Behindertenausweis Widerspruch Muster Versorgungsamt Grad der Behinderung GdB

Von wem wird der GdB festgelegt?

Der GdB wird durch ein ärztliches Gutachten bestimmt, wobei für eine Eintragung in einen Schwerbehindertenausweis der Gesamt-Grad der Behinderung ermittelt wird.
Dessen Berechnung ist jedoch nicht so einfach, dass dabei alle einzelnen GdB einfach addiert werden können.
Für die Bemessung des Gesamt-Grad der Behinderung ist entscheidend, wie sich einzelne Beeinträchtigungen zueinander oder untereinander auswirken, das bedeutet, die Behinderungen und dessen Auswirkungen werden als Ganzes, nicht einzeln betrachtet.

GdB - Grad der Behinderung

GdB was ist das? Der Grad der Behinderung beschreibt das Maß für den Grad für die körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Auswirkungen einer vorliegenden Beeinträchtigung, welche durch einen Gesundheitsschaden hervorgerufen wird. Der Begriff stammt aus dem deutschen Schwerbehindertenrecht und wird im Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) als „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“ benutzt. Der Begriff ist abgeleitet vom ursprünglichen Begriff (Grad der) Minderung der Erwerbsfähigkeit und wird auch immer noch so im gesetzlichen Unfallversicherungsrecht und im sozialen Entschädigungsrecht in dieser alten Form benutzt. Die neue Bezeichnung hat man eingeführt, damit klargestellt werden kann, dass es sich hierbei nicht nur um eine Leistungsbeeinträchtigung im Erwerbsleben, sondern um eine Beeinträchtigung in sämtlichen Lebensbereichen handelt.

GdB - Die Skala zur Bemessung

GdB

Der GdB, Grad der Behinderung wird auf einer Skala zwischen 20 und 100 festgelegt, welche in 10er-Schritten gestaffelt ist. Nicht wie viele denken, ist diese Angabe nicht in Prozent angegeben.
Je höher der Wert der Bemessung ist umso umfangreicher ist die Beeinträchtigung des Betroffenen. Als Schwerbehinderung gilt eine Behinderung mit einem GdB von 50 oder höher, in diesem Fall ist es sinnvoll einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, indem dann der Grad der Behinderung und falls nötig die entsprechenden Merkzeichen vermerkt werden. Jedoch kann der GdB auch nachträglich noch im Ausweis geändert werden. Menschen mit einer Behinderung, die einen GdB weniger als 50 aber mindestens 30 besitzen, können unter bestimmten Voraussetzungen auch mit schwer behinderten gleichgestellt werden.